Gemeinderat
2002 wurde ich für die SP 7 in den Gemeinderat von Zürich gewählt und 2006 sowie 2010 mit dem besten Resulat aller GemeinderätInnen bestätigt.
Ich war 8 Jahre lang Mitglied der Rechnungsprüfungskommission (RPK) und seit 2010 Mitglied der Kommission Hochbau/Stadtentwicklung (STEK). Zudem bin ich Mitglied der gemeinderätlichen KMU-Gruppe.
Beurteilen Sie nie eine Politikerin nach ihren Vorstössen.
Politik wird zwar auch mit erfolgreichen Vorstössen gemacht, viel wichtiger
ist jedoch die Arbeit in den Kommissionen, die spurlos an der Öffentlichkeit
vorbeizieht. Machmal erreicht man viel mehr in viel kürzerer Zeit mit einem
Telefonat an die richtige Verwaltungsstelle.
Oft sind Vorstösse auch nicht relevant, weil zum Beispiel die Verwaltung
bereits aktiv ist oder sie schlicht keine Mehrheiten finden.
Meine Schwerpunkt im Gemeinderat sind sicherlich die Finanzpolitik, Wohnbau-
und Immobilienpolitik, sowie die Umweltpolitik. Dies sieht man nur sehr
beschränkt
an meinen Vorstössen.
Konkret engagiere ich mich:
- für eine aktive staatliche Wohnbau-, Boden- und Immobilienpolitik
- gegen PublicPrivatePartnerships (PPPs) bei Bauvorhaben
- für die Energiestadt Zürich und dem Ziel einer 2000-Watt-Gesellschaft
- für eine Verstetigung der Investitionen
- für einen Abbau von Staats-Schulden
- für eine Stadtentwicklung, die allen dient und nicht zu einer Entmischung
führt und der Verdrängung des Mittelstandes an die Periferie
- gegen den Umbau der Stadt Zürich zu einer Stadt für die Superreichen
und Schönen
- für eine Stadt in der auch kleiner Unternehmen an den guten Lagen
bleiben können und nicht durch gloable Ladenketten verdrägt werden
- für eine Stadt, die die Stadt der tausend kleinen Oasen bleibt und
nicht eine Stadt der grossen Sehenswürdigkeiten wird
- für eine Stadt in der hauptsächlich mit dem öffentlichen
Verkehr und mit Velos und zu Fuss verkehrt wird.
Zu meinen Vorstössen im Gemeinderat
Was gerade aktuell ist
Über kleine und grosse Dinge, die ich - gemeinsam mit meinen politischen Weggefährten - bisher bewegen konnte und über Erfolge und Misserfolge
Boden- und Immobilienpolitik:
- Lancierung Volksinitiative «Wohnen für alle»,
am 03.03.2010 mit 4200 Unterschriften eingereicht.
Initiative «Wohnen für alle»
(PDF, 2 Seiten, 409 KB)
- Verhinderung der Abschaffung der Lex Koller auf nationaler Ebene.
- Sicherung der Wohn-Genossenschaften in ihrer Fortdauer (automatische Verlängerung der Baurechtsverträge ohne Aufwertung). Einer meiner wesentlichsten Erfolge. Abzugsfähigkeit der ökologischen Investitionen von der Landwertberechnung (was Mieten verbilligt).
Zum Vorstoss im Gemeinderat
-
Sicherung der Expansionsfähigkeit und Marktfähigkeit der Stiftung PWG durch Abschreibungsbeiträge und Übertragung von den Verkaufserlösen der Landverkäufe ausserhalb der Stadt.
Zum ersten Vorstoss im Gemeinderat
Zum zweiten Vorstoss im Gemeinderat
- Föderung des selbstbewohnten Eigentums für Kleingenossenschaften und Stockwerkeigentümer-Gemeinschaften.
Zum Vorstoss im Gemeinderat
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Sicherung des Vorkaufsrechts für die Stadt Zürich an den kantonalen Immobilien auf Stadtgebiet. Zum Vorstoss im Gemeinderat
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Erhebung Zweitwohnungen in der Stadt Zürich
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Erwirkung der Vergabe von einem Drittel der Wohnungen an gemeinnützige Wohnbauträger in der Manegg.
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Die Vergabe der Villa Winkelwiese im Baurecht konnte ich leider nicht verhindern. Meine bitterste Niederlage. Zum Blogbeitrag
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Den Landverkauf an der Pfingstweid zu Gunsten von Luxushotel und Luxuswohnungen konnte ich nicht verhindern. Sehr schade. Zum Blogbeitrag
Finanz- & Wirtschaftspolitik:
- Lancierung einer nationalen Erbschaftssteuer erbschaftssteuerreform.ch
- Aufgleisung und Etablierung einer allseits getragenen finanzpolitischen Strategie, die die Stabilität und Vorhersehbarkeit verpflichtet ist: 1. Kein strukturelles Defizit, 2. Eigenkapitalbildung, um vier schlechte Konjunkturjahre zu überstehen 3. Verstetigung der Investitionen 4. Abbau von Schulden resp. geringe Verschuldung und niedrige Nettozinslast.
Stadtentwicklung und Gewerbepolitik:
PublicPrivatePartnership (PPPs):
Staatliche Transparenz, Controlling und Effizienz:
-
Neukonzeption und Zusammenfügung aller Geschäftsberichte, erhöhung deren Relevanz und Näherführung dieser an die Rechnung. Fühzeitige Berichterstattung an den Gemeinderat beim eingehen von Beteiligungen der Stadt an privatrechtlichen Unternehmungen, zum Vorstoss im Gemeinderat.
- Überpfüfung der Effizienz und Strategie der städtischen Immobilienbewirtschaftung, zum Vorstoss im Gemeinderat.
Was ich mir für Zürich wünsche
Zürich entwickelt sich in rasendem Tempo zur Stadt der Reichen und
Schönen. Es herrscht ein gewaltiger Druck, der sich auf die
Mieten, die Immobilienpreise, die Struktur des Gewerbes (Restaurants, Läden),
die soziale Durchmischung auswirkt. Das ist keine gute Entwicklung. Der
Charme und die Schönheit der Stadt Zürich entsteht aus der kleinräumigen
Durchmischung und der vielen kleinen verstreuten Oasen. Keine Ghettos,
keine berühmten Riesensehenswürdigkeiten. Ich will keine Entwicklung
wie in London, Paris oder München, wo die Innenstädte für
die Reichen sind und der ganze Mittelstand und das produzierende Gewerbe
an die Peripherie verdrängt wurde, wo es nur noch Schicki-Micki-Bars,
teure Kleiderläden, sowie internationale Ketten wie Starbucks und H&M
gibt. Ich hoffe, dass wir diese Entwicklung bremsen können und unsere
Einzigartigkeit
wiedererlangen können. Dies liegt in unserer Gestaltungskraft.