Wirtschaft und Finanzen
Wir müssen dem neoliberalen – wenn nicht zu sagen neofeudalen - Wirtschaftssystem eine Alternative entgegensetzen. Dringend.
Das grosse Problem von heute ist die Verteilung von Einkommen und Vermögen und der Kampf zwischen Einkommen auf Arbeit und Einkommen auf Kapital. Wir sind ultimativ gefordert hier wieder eine rationale und gerechte Balance zu finden.
Ich kämpfe in Politik und als Unternehmerin im Arbeitsleben für eine gerechte Wirtschaft, in der ehrliche Arbeit und Leistung zählen und nicht nur Aktionäre und Topmanager profitieren. Denn Menschen schaffen Merhwert, nicht die Börse.
Umweltpolitik und Naturschutz
Zum Umbau der Systemlogik der Kapital- und Finanzmärkte gehört die Sorge um eine intakte Umwelt und Natur, die mich nun bald über 30 Jahre beschäftigt. Heute werden "Werte" in Bruttoinlandprodukt und Börsenkurs gemessen, wo Umwelt- und Naturzerstörung nicht mitberechnet werden. Umwelt und Natur müssen endlich den Wert erhalten, der ihnen gerecht wird: nämlich den Wert als Grundlage unserer Existenz.
Lex Koller bleibt
Boden- und Immobilien haben einen speziellen Stellenwert in der Ökonomie, weil es das einzige Gut ist, das nicht vermehrt werden kann und zwangskonsumiert werden muss. Die Mieten sind mit Abstand der grösste Kostenfaktor in einem Haushaltsbudget. Deshalb bestimmen die Immobilienpreise und damit die Mieten konkret über das wie und wo wir leben. Seit Jahren kämpfe ich gegen die Mechanismen, die den Umbau der Immobilienmärkte zu reinen Kapitalmärkten vorantreibt. Ein Baustein dazu ist, dass die Lex Koller erhalten bleibt.
Die «Lex Koller» darf nicht fallen
Website des Komitee «Pro Lex Koller»
Pro Lex Koller

